Vorbereitung eines Workshops

Sechs Tage haben Grenzgeschichten-Projektgruppen nur Zeit, um ihre komplexen Themen zu „kapern“, eine crossmediale Erzählweise zu erlernen, schlüssige Konzepte zu finden, Videos, Audios, Texte und Zeichnungen fertig zu stellen und schließlich im Storytellingportal zu veröffentlichen. Wie gut, dass sie stets starke Partner haben, die ihnen zur Seite stehen.

erstes zeitzeugentreffen

Zeitzeugentreffen im Stadtarchiv Lauf a.d. Pegnitz

Das sind im Vorfeld die Institutionen, mit denen wir die Projekte gemeinsam konzipieren. In Lauf a.d. Pegnitz sieht es dieser Tage zum Beispiel so aus: Schülerinnen und Schüler der Montessori Fachoberschule haben vor, Lebenserinnerungen Heimatvertriebener mit Illustrationen und Ton in grenzgeschichten.net zu erzählen. Schon bevor die intensive Workshopwoche startet, involviert sie das Stadtarchiv Lauf in sein Programm zur bayerisch-tschechischen Landesausstellung. Die Jugendlichen kommen zum öffentlichen Zeitzeugendialog und stellen erste Fragen. Sie werden von Jarosloav Rudis, dem Graphic Novel Künstler selbst, durch die Alois Nebel-Ausstellung geführt und sehen sich abends den gleichnamigen Film an. Von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit bekommen sie einen geschichtlichen Vortrag zum Thema Vertreibung und Hinweise zur differenzierten Zusammenarbeit mit Zeitzeugen. Diese Zeitzeugen werden in einem Vortreffen über das Projekt informiert. Dann erst kommen die „Mediencoaches“ der Schüler ins Spiel, der Illustrator und Comic-Zeichner Sascha Hommer und der Tontechniker Rupert Jaud vom Bayerischen Rundfunk – die Workshopwoche kann beginnen!

Alois Nebel

Foto von Arteschock e.V.s Beitrag in Alois Nebel – der Film

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