Konsum ohne Grenzen?

Produkte sollen uns glücklich machen. Schön, erfolgreich, beliebt, gesund, überlegen, sicher. Sagt zumindest die Werbung. Und wir sollen alle kaufen, besitzen, verbrauchen, wegschmeißen, neu kaufen. So viel wie nur möglich. Im Projekt „Grenzen fairschieben“ haben wir uns überlegt, welche Mechanismen hinter der Werbung stecken. Und sind zu dem Schluss gekommen, dass das konsequenteste Produkt, das entwickelt werden könnte, ein Abelizer wäre, ein neonfarbener Zaubertrank, der ermöglicht, dass uns alles gelingt, was wir anpacken. Den Werbespot dafür haben wir auch gleich gedreht.

Wie viel braucht man eigentlich, um gut leben zu können? Wir haben uns eine Dorfgemeinschaft vorgestellt, in der jeder nur 10 Dinge besitzen darf. Es geht, wenn man miteinander teilt und tauscht! In unser Geschichte Reise ins Morgendorf könnt ihr das Gedankenexperiment nachvollziehen.

Den praktischen Beweis liefert Marius Diab, der sein Leben ganz ohne Geld bestreitet – food sharing und Kleider-Tausch-Parties machen es möglich. Wir haben ihn nicht nur interviewt, sondern auch mit ihm zusammen gekocht.

Den Gegenentwurf zum  Ressourcen-schonenden Leben hat der Journalist Dennis Gastmann erlebt. Er hat in die Welt der Superreichen hineingeschaut und viele von ihnen in ihren Häusern besucht. Mit uns war er via Skype verbunden. Hier geht es zu unserem Reichtumsbericht.

Und dann haben wir uns gefragt: wie viel Verpackungsmüll muss wirklich sein? Dazu hatten wir eine Expertin von rehab republic zu Gast:

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Dieser Müllhaufen nach einem kleinen Pausen-Snack macht nachdenklich…

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Gemeinsam mit Ramona von rehab republic überlegen wir, warum es überhaupt Verpackung braucht. Natürlich wegen der Hygiene, aber auch, weil auf der Verpackung wichtige Informationen über das Produkt stehen.

 

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Anschließend nehmen wir verschiedene Verpackungen genauer unter die Lupe. Welche ist notwendig und welche überflüssig?

 

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Dass Bananen in einem Plastikbeutel verkauft werden, macht wirklich wenig Sinn, sie haben ja schon eine natürliche und sehr gute, eigene „Verpackung“. 

 

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Wie könnte denn eine umweltfreundliche Verpackung aussehen? Wir haben uns mal selbst an’s Entwickeln gewagt. 

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So zum Beispiel. Material stimmt, Design ist noch entwicklungsfähig…

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Doch die einfachste Lösung ist: wo immer es geht, Plastik und Kartons ganz weglassen. Die Orangen freuen sich…

Die Schülerinnen und Schüler der Carl-von-Linde-Realschule München danken ihrem Projektpartner, dem Kösk München und den Förderpartnern: Dem Kreisjugendring München-Stadt und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

 

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