Die Nachfahren der Vertriebenen beim Museumsbesuch in Hof

Stiftung Zuhören

Das Museum Bayerisches Vogtland in Hof

Der Workshop in Hof beginnt morgens mit einer Führung durch das Museum Bayerisches Vogtland, in dem sich eine neue Ausstellungsabteilung dem Thema „Flüchtlinge und Vertriebene in Hof“ widmet. Nach der Führung setzen wir uns zu einer Vorstellungsrunde zusammen und stellen fest, dass einige der Schüler tatsächlich Nachfahren genau dieser Flüchtlinge sind, deren Geschichten wir gerade gehört haben. Eine Schülerin erzählt, dass ihr Großvater als kleiner Junge während der Flucht aus Polen von seiner Mutter getrennt wurde und sie erst nach jahrelanger Suche wiederfand – in Hof.

Entsprechend groß ist das Interesse der Jugendlichen. Bald finden wir eine weitere Gemeinsamkeit: viele haben die Erfahrung gemacht, dass ihre Großeltern nur sehr ungern oder gar nicht über den Krieg und die Zeit danach sprechen wollen. So erhoffen sich die Teilnehmer des Workshops, ein wenig mehr über das zu erfahren, was damals geschehen ist. Ein anderer Teil der Gruppe interessiert sich mehr für das Hier und Jetzt. Wie kam es, dass die Stadt Hof damals mit so vielen Flüchtlingen klar gekommen ist? Wie groß ist die Bereitschaft der Bewohner heute, Flüchtlinge in ihrer Stadt aufzunehmen?

Eine spannende Spurensuche liegt vor uns. Ihre Ergebnisse seht ihr voraussichtlich am Freitag in grenzgeschichten.net!

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