#ggbraunschweig – Das Fazit

Vier intensive Tage haben die Studierenden der Geschichte und Geschichtsdidaktik der TU Braunschweig erlebt. Normalerweise sitzen sie in Hörsälen und erfahren Geschichte vor allem über ihre Professoren und das Studium ihrer Bücher, jetzt ging es um Geschichte aus erster Hand – um innerdeutsche Grenzgeschichten. Sie trafen Zeitzeugen – wie einen ehemaligen Transitfahrer des Grenzübergangs Marienborn oder einen Wirt in Offleben, dessen Kneipe früher hoch frequentiert war – wegen der vielen Grenztouristen. Heute ist sein Laden von der Schließung bedroht. Die „Reporter“ fragten ihn, wie es ihm damit ginge. Im Interview begann er zu weinen, was in der Gruppe für Diskussion sorgte: Darf man diese Passage für den Beitrag nutzen? Am Ende entschloss sich die Gruppe für diesen Moment in ihrer Audioslideshow – weil er zeigt, welchen dramatischen, manchmal auch negativen Veränderungen die Grenzöffnung für manche Menschen bis heute bedeutet.

Am Ende von #ggbraunschweig sind Audioslideshows, Texte, Bildergalerien und Filme entstanden – sie zu produzieren war bei der sommerlichen Wetterlage schweißtreibend und letztlich für angehende Lehrer auch gar nicht erforderlich – möchte man meinen. „Ich finde, dass ist eine Sache, die man später in den Unterricht bringen kann“, sagt Seminarteilnehmerin Annika Düren. „Dadurch wird man der coolere Lehrer“ Ein Lehrer, der die Filme nicht nur zeigt, sondern auch macht“.

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