Projektpartner vorgestellt: Reiner und Elisabeth Kunze-Stiftung

cc Reiner und Elisabeth Kunze-Stiftung
cc Reiner und Elisabeth Kunze-Stiftung

Für eine Stätte der Zeitzeugenschaft und einen Ort des Schönen

Zweck der Reiner und Elisabeth Kunze-Stiftung ist es sicherzustellen, daß die historisch relevanten Bild-, Ton- und Schriftdokumente, die sich in den vergangenen fünfzig Jahren im Umfeld der Bücher des Schriftstellers Reiner Kunze angesammelt haben, gemeinsam mit den im Besitz der Stiftung befindlichen zeitgenössischen Kunstwerken nach dem Tod der Stifter in ihrem Wohnhaus, das in ein Ausstellungshaus umgewandelt wird, in Dauerausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Sie sollen den Hintergrund der Bücher dokumentieren und nachvollziehbar machen, was es hieß, sich der alle Bereiche des Lebens durchdringenden Bevormundung und geistigen Unterdrückung einer Diktatur zu erwehren und Skepsis gegenüber jeder Art von Indoktrination und totalitären Gesellschaftsentwürfen wecken.

Im Grenzgeschichten-Portal werden manche dieser Dokumente der Reiner und Elisabeth Kunze-Stiftung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt – in den transmedialen Geschichten, die Jugendliche am Gisela Gymnasium Passau und an der St. Nikola Mittelschule Passau erzählen. Abrufbar werden sie Mitte Mai 2014, wenn das Portal fertig entwickelt und online ist!

http://www.reiner-kunze.com/

Die Ausstellungen der Reiner und Elisabeth Kunze-Stiftung sollen, so die Selbstauskunft auf der Stiftungshomepage „die nachträgliche Verklärung dieser Diktatur ebenso ad absurdum führen wie die ideologische Verblendung vieler Intellektueller im Westen, die in den totalitären Staaten des Ostens einen neuen Anfang für die Menschheit sahen.“

„Reiner Kunze ist mein Freund, aber er ist nicht mein Genosse“ (Wolf Biermann)

Was damit gemeint ist, dokumentiert der Mittschnitt eines Konzertes, das Wolf Biermann kurz nach seiner Flucht aus der DDR gab. Bevor er wegen des Ausschlusses von Reiner Kunze aus dem Schriftstellerverband der DDR ein Solidaritätslied für diesen sang, entspann sich eine Diskussion mit dem Publikum (im Video ab Minute 5’15).

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