Mediencoaches Workshop: #Grenzgeschichten im „Social Web“

jostef

Vor 2 Wochen ist das Projekt #Grenzgeschichten in der Öffentlichkeit gestartet. Auch wenn wir bisher noch keinen Storytelling-Content produzieren und die Plattform erst im Mai öffentlich zugänglich wird, wollten wir doch unsere Entwicklung als Team, Media-Produzenten und Software- und Konzept-Entwickler von Anfang an dokumentieren und diskutieren.Eine dieser Entwicklungen ist die Eingliederung der Mediencoaches in das #Grenzgeschichten Projekt. Die Mediencoaches sind allesamt gestandene klassische Medien-Profis und haben die Aufgabe, die Jugendlichen, welche die unterschiedlichen Events er- und bearbeiten, zu leiten und auszubilden. Natürlich müssen sie dabei auch über aktuelle Möglichkeiten des „Social Webs“, die neu entwickelte Plattform – vom Umfang mit einem Startup-Produkt vergleichbar – und über die Kommunikatiosstrategie des Projekts informiert sein.

Dazu hatten wir am 26. Februar 2014 zu einem ersten Workshop eingeladen und worum es dabei ging und welche Ergebnisse wir daraus mit nach Hause nahmen, werde ich hier – mit Einschüben aus dem LIVE BLOG auf Facebook zu diesem Tag und Bildern – berichten.

Christian Spließ Foto

Wir fingen pünktlich um 10 Uhr im Medien-Schulungsraum des Bayerischen Rundfunks an. Es zeigte sich jetzt, dass hier 2 Welten aufeinander trafen, die sich aber hervorragend ergänzten: klassische journalistische Arbeit und transmediale Echtzeit-Produktion.

gruppe

Interessant wurde es, als die Mediencoaches über ihre ersten Kontakte mit den Projekt-Jugendlichen sprachen:

  • Christian Spließ Scheint als ob der Ausflug nach Cham extrem beeindrucken war… Die Coaches berichten momentan vom Workshop.
Nach der Vorstellungsrunde erläuterte ich das Social-Web-Konzept des Projekts. Ich zeigte die sozialen Netzwerke, die wir nutzen und auch die Tools, mit denen wir uns unsere Arbeit erleichtern.

Wir sind bereits auf unterschiedlichen Netzwerken unterwegs: Facebook Gruppe / Seite, Twitter, Google+, Vimeo, Flickr, WordPress. Die Accounts könnten sicherlich noch besser aufgebaut sein, aber sie funktionieren bereits gut. Wir haben sie über verschiedene „Werkzeuge“ so „zusammen geschaltet“, dass sie uns möglichst wenig Arbeit machen, aber dennoch effektiv unsere Postings verteilen. Die Architektur der Tools und Apps, die dahinter steckt, ist nicht ganz einfach und ich versuchte sie im Detail und aufbauend zu erklären. Grob dargestellt sieht sie so aus:

ggswccWie sich zeigte, wurde von allen das Prinzip verstanden, aber die Anwendung bleibt bis zu einem Folge-Workshop abstrakt. Das wird dann geändert.Nach den Grundlagen unserer Arbeit im „Social Web“, besprachen wir die unterschiedlichen Arten von Monitoring und Controlling unserer Aktivitäten. Dabei wiesen wir darauf hin, dass wir zwischen Reichweite (Klicks, Traffic, Impressions) und „Social Impact“ unterscheiden und stellten die unterschiedlichen Messmethoden vor, z. B. für eine Erstbewertung das Tool „klout“:

Christian Spließ Foto
 
Bevor es dann zu abstrakt wurde, übernahm zum Glück Johannes Brandrup und stellte uns den Stand der Entwicklung des #Grenzgeschichten Portals vor, auf dem ab Mai alle Projekte zusammen geführt werden und das dann auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird.
 
  • Christian Spließ Moment hier Detailfragen zum Portal. Geschichten erzählen, Orte verbinden, MapMyStory. Auf der Webseite ist noch nicht so viel zu sehen, aber es gibt ja die Photos von hier.  http://www.mapmystory.com
  • Katrin Dengler Das Portal klingt wirklich spannend! Noch entsteht es. Online ist es Mitte Mai.

Dann brauchten wir alle erst einmal eine Pause.

  • Frank Tentler Mein Fazit zur Mittagspause: Hui, das wird spannend. Die Fragen und Vorschläge der Mediencoaches, allesamt Content-Profis, gehen weit über das hinaus, was wir uns zum Thema Medienkompetenz ausgedacht haben. Web- Interaktion als Manipulation, Netzwerke und Communities als FIlterblasen, Social Dashboards als Realitätsverfremdung…OK…machen wir.
Nach der Pause bemerkte in unserem Workshop-Live-Blog eine LeserInn zur Recht:
 
  • Wibke Ladwig Endlich geht es um Geschichten! Und nicht mehr nur um „Inhalte“. Geschichten verbinden, nicht Inhalte.

Aber da kann ich beruhigen: Wir haben jede Menge Geschichten zu erzählen und gerade die Mediencoaches freuen sich unbändig darauf.

Ein Gedanke ging mir durch den Kopf, als die Diskussion wieder Fahrt aufnahm:

  • Frank Tentler Grossartig! Medienkompetenz-Diskussion zwischen alten und neuen Medien. Was für ein Thema! Und wir schaffen es, ohne Streit : ). Wir machen daraus jetzt einfach ein Projekt im Projekt.

Ich habe schon einige Projekte erlebt, wo das nicht unbedingt einfach war. Auch bei #Grenzgeschichten werden wir sicher einige Hürden nehmen müssen, aber der Anfang ist sehr vielversprechend.
Was dann folgte, brachte Christian Spliess im Live-Blog auf den Punkt:

  • Christian Spließ Jetzt ab in die Praxis: Workflow, wo kommen welche Daten hin, Blog/Wordpress und so…

Eine langwierige, zähe Thematik, aber grundsätzlich wichtig für das Projekt-Team. Ebenso wie das vorbereitende Kommunikations- und Technik-Krisenmanagement.

  • Frank Tentler Jetzt Planung #Krisenmanagement. Da zeigt sich das Know How der klassischen Medien und ihrer Netzwerke und Archive. Hohe Argumentationhilfe.

Gerade wenn es um brisante politisch-gesellschaftliche Themen gehen wird, bin ich sehr froh, dass wir auf das gigantische Archiv des Bayerischen Rundfunks zurück greifen können, denn wir wollen inhaltlich akkurat kommunizieren. Zum Abschluss dieses Blocks verständigten wir uns auf einen Ablauf, der im Krisenfall eingeschaltet wird.

Kernstück unserer Arbeit ist ein umfassender monatlicher Redaktionsplan, der alle Events und alle Produktionen dazu beinhaltet. Wie wir ihn aufgebaut haben und ihn einsetzen wollen, stellten wir ausführlich vor. Hier wird es bestimmt noch einige Verbesserungen von den Mediencoaches geben. Da bin ich mir sicher.


Christian Spließ
 Gegen Ende kam nochmal das Blog zum Tragen und allmählich löst sich der Workshop dann auf. Sehr konstruktives und nettes Meeting.

Das klingt jetzt kürzer als es war, denn das Blog ist bereits – wie man hier sieht – gut im Gebrauch. Christian Spließ – erfahrener Blogger und „Social Admin“ – erklärte ausführlich den Gebrauch und die Besonderheiten.

Am Ende bleibt stellvertretend für alle TeilnehmerInnen zu sagen:

  • Fatma Senguel Hatte heute im Workshop viele Ah-, Oh- und Wow-Momente. Danke für den spannenden Tag und ich freue mich auf die kommenden Grenzgeschichten! 

Auch Projektleiterin Gundula Iblher von der „Stiftung Zuhören“ wirkte zufrieden.
Etwas erschöpft, wie wir alle, aber zufrieden

gunibl

Autor: Frank Tentler

Ein Gedanke zu “Mediencoaches Workshop: #Grenzgeschichten im „Social Web“

  1. The Heart of the Sierra is a work in progress for this project, and awaiting finishing of videos. etc to be submitted. the last of April first part of May.

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