Gläserne Gesellschaft – wo ist das Problem?

Überwachungskamera größer„Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten“. Diese bequeme Meinung bekommt man selbst im Snowden-Enthüllungs-Orkan immer wieder präsentiert. „Ist mir doch egal, wenn eine Behörde oder eine Firma weiß, mit welchen Themen ich mich beschäftige, wo ich mich aufhalte, mit wem ich befreundet bin oder ob ich Sport treibe. Wir leben in einer Demokratie – was soll mir passieren?“ Der Bewusstseins- und Aufklärungsprozess zum Thema gläserne Gesellschaft schreitet nur zäh voran. Bei Jugendlichen stößt man mit mahnenden Reden über die Gefahren der sogenannten „Datensammelwut“ meist auf Unverständnis. Es ist auch ein recht abstraktes Thema der Grenzüberschreitungen, das (noch) selten direkt spürbar wird. Der youtube Film „Überwachungsstaat – was ist das?“ zeigt in hohem Tempo anhand einiger Beispiele, wie die Freiheit unbescholtener Bürger in Gefahr gerät – und hat über eine Millionen Klicks!

Bei Grenzgeschichten – crossing borders werden Jugendliche das Thema Überwachung und Freiheit auf ganz unterschiedliche Weise nachvollziehen und dann selbst Filme, Texte und Fotos dazu produzieren. Zum Beispiel in den Schulprojekten mit dem Schriftsteller Reiner Kunze, der von der Stasi aus der DDR „getrieben“ wurde, und dem Projekt an der ehemaligen NATO-Abhörstation am Hohen Bogen.

Gundula Iblher

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